Allgemein

Mein Blog und worüber ich schreibe.

Für dich schreibe ich diesen Blog.

Dies ist mein neuer Blog. Wie manche schon am Namen erkennen können, handelt es sich um das Häkeln. Das englische Wort crochet für Häkeln gefällt mir so gut, dass ich daraus meinen Blog- Namen gemacht habe. Crochetta.  Dieser Name steht für den Blog, aber auch für meine Seite bei Facebook

Also mein Häkel- Blog beschreibt meine persönliche Sicht auf die schönste Handarbeit der Welt. Ich zeige dir meine Arbeiten in Bildern und natürlich auch meine Gedanken dazu in Texten. Ich lasse dich teilhaben an meinen Ideen, aber manchmal auch an meinen Irrwegen und gelegentlichen Umwegen. Kontakte zu anderen Menschen und besonderen Situationen, die im Zusammenhang stehen mit meiner Leidenschaft poste ich  hier auch gerne. Ich schreibe hier nichts über mein Privatleben, meine Familie, mein Haus, Garten, Auto, Wohnmobil etc.

Für den Rest der Welt schreibe ich Anleitungen

Wenn man häkelt, braucht man Anleitungen, die gab es früher in Zeitschriften und heute als download im Internet. Mit einigen war ich nicht ganz zufrieden, mir fehlte oft ein klärender Satz zwischen den vielen unheimlichen Abkürzungen. Manchmal habe ich etwas verändert oder umgestaltet und habe mir Notizen gemacht.
Doch irgendwann habe ich dann komplette Anleitungen geschrieben. Und nach vielem Korrektur- Lesen, mein innerer Perfektionist ist da gnadenlos, habe ich dann begonnen, diese im Internet zu veröffentlichen. Die Online- Anleitungen von mir gibt es bei Crazypatterns , MyPatterns   und bei myboshi. Auch da heißt mein Shop Crochetta.

Was noch wichtig ist

Häkeln ist viel mehr als nur „Handarbeiten“, es ist eine Form der Freizeitgestaltung, die einerseits Fantasie, Planung und Gestaltung erfordert, aber auch die Finger und damit alle Sinne einbezieht und somit eine gelassene Sicht auf das Werk und zugleich die Welt ermöglicht.

Ich öffne dir die Tür zu dieser Welt…..

Allgemein · myboshical2019

Dreieckstuch Editha- Entstehung

Jetzt möchte ich doch selber einmal einen Beitrag schreiben zu meinem Dreieckstuch EDITHA. Es ist nicht nur eine Anleitung, sondern in Zusammenarbeit mit der Firma myboshi auch ein CAL.
Was ist denn ein CAL, wirst du vielleicht fragen. Das kommt, wie so vieles in unserer vernetzten Handarbeitswelt, aus dem Englischen und heißt „Crochet Along“ . Falls du es mal anders geschrieben siehst, also KAL, dann heißt es „KnitAlong „.
Es ist ein virtuelles gemeinsames Handarbeiten. Man kann sich dabei in Gruppen zusammen schließen und Fragen stellen und dann auch fertige Werke oder Teile davon posten. Crochet bedeutet Häkeln und Knit ist Stricken.

Ein Tuch, 2 Ausführungen

Soweit so gut in der Theorie. Ich wollte gerne etwas neues kreieren, das umfangreicher ist als meine üblichen Anleitungen und jedem etwas bietet, also Anfängern und Fortgeschrittenen. Seit diesem Jahr bin ich in echten Handarbeitsgruppen aktiv und habe mal nachgefragt, was ich häkeln könnte.
Nach vielen unterschiedlichen Ansichten stellte sich doch bald heraus, dass es Mandalas oder Grannys sein sollten, am besten in Zusammenhang mit einem Dreieckstuch.
Ich ging heim und tüftele und grübelte, häkelte und trennte wieder auf. Beim nächsten Treffen zeigte ich meine ersten Versuche. Die Teilnehmer meiner Handarbeitsgruppe fragten aber vor allem, was ich denn für ein Material verwenden will. Und da schwärmte ich von dem myboshi- Garn 50/50, das ich so mag.
Der einzige Mann bei uns in der Runde schlug vor, ich solle mich direkt an die Wollfirma wenden. Oft werden Designer unterstützt, wenn sie einen CAL machen wollen.

Inspirierend, so eine Gruppe, findest du nicht auch?
Jetzt kreisten nicht nur ungeordnet weitere Ideen in mir herum, ich bekam eine Vorstellung davon, wie ich vorgehen wollte:
1. myboshi fragen, ob wir gemeinsam einen CAL auf den Weg bringen wollten.
2. Falls ich ein Nein bekäme, dann konzentriert an dem Tuch weiterarbeiten.
3. Gleichzeitig Videos herstellen.

Was soll ich sagen, myboshi sagte Ja. Und ich arbeitete wie vorgesehen in jeder freien Minute an meinem Tuch.

und so sieht es aus

Die Ansprechpartnerin bei myboshi war Olga Flügel. Mit der schrieb ich regelmäßig mails, weil wir uns inhaltlich annähern wollten. Inzwischen hatte ich auch in meiner aktiven Gruppe eine Frau gefunden, die mein Tuch gerne nacharbeiten wollte, damit eine 2. Variante entstehen konnte.
Olga schickte mir die erforderliche Menge an Wolle und stockte meine auch noch ein wenig auf. Mit der in aller Schnelligkeit fertig gestellten und ausgedruckten Anleitung und dem Wollpaket kam ich zu Bella, meiner Testhäklerin, und gab ihr knappe 3 Wochen Zeit, das Tuch zu häkeln. Zeitlich etwas eng, dachte ich noch, aber Bella blieb ruhig und sagte, das schaffe sie schon. Und so war es auch. Jetzt gibt es 2 Tücher.

Links im Bild ist Selina, rechts Olga. Beide arbeiten bei myboshi

Ich kann nicht genau und im Einzelnen beschreiben, wie unsere Arbeitsschritte waren und wie wir uns ergänzt haben. Ich konnte da nicht so einfach hinfahren, knapp 500 km. Ich schickte die fertigen Tücher in einem Paket, außerdem teilte ich meinen Anleitungs- Text und ich überarbeitete noch einmal meine Videos. Olga machte aus dem Text eine herunterladbare Anleitung, die jede Woche um einen weiteren Teil ergänzt wurde. Auch meine Videos mußten überarbeitet werden.
Dann noch so ganz einfache und sehr wichtige Entscheidungen: Was soll es kosten, wie soll das Tuch heißen und wie liegen die Termine? Alles einvernehmlich geklärt.

Und heute ist es soweit:
Nach allen Vorbereitungen und Promotions und gegenseitiger Werbung ist Teil 1 online zu Herunterladen und als Video zum anschauen. Stand 11.10.2019
Wenn du wissen möchtest, wie du auch an dem CAL teilnehmen kannst, dann lies einfach diesen Blogbeitrag.
Ich hoffe, mein kleiner Exkurs in die kreative Welt, in der neue Dinge entstehen, hat dir gefallen. Und ganz alleine geht es wirklich nicht.
Ich danke meiner Handarbeitsgruppe für den Rückhalt, meiner Testhäklerin für ihr fleißiges Tun und ganz wichtig- ich danke dem Team bei myboshi, die mich nicht nur unterstützt haben, sondern immer ziel- und teamorientiert alles getan haben, damit wir heute genau hier stehen.

Diesmal sage ich Danke für den Flow.

Allgemein · myboshical2019

Dreieckstuch Editha- So kannst du teilnehmen

Der #myboshical2019 ist nun in aller Munde, und es wird überall fleißig mitgehäkelt. Wenn du erst jetzt dazu kommst, das heißt nach dem 11. 10 und vor dem 8. 11 2019 kannst du jederzeit dazustoßen und am CAL mitwirken, auch wenn es dann bei dir länger dauern sollte, das macht gar nichts.
Nach dem 8.11.2019 ist es kein CAL mehr, sondern eine reguläre herunterladbare Anleitung bei myboshi.

Doch zunächst einmal wissenswerte Fakten für dich:
Es handelt sich um ein Dreieckstuch, in das Grannys integriert sind. Die schriftliche Anleitung gibt es in 4 Teilen.
Du kannst die Anleitung bei myboshi kaufen und herunterladen, die ist 20 % ermäßigt, so lange der CAL läuft.
Die Anleitung wird jede Woche um einen weiteren Teil aufgestockt, ohne dass du extra bezahlen musst. Per email wirst du benachrichtigt, dass der nächste Teil zur Verfügung steht.
Hier sind die Termine:
Teil 1: 11.10.2019, 15.30 Uhr
Teil 2: 18.10.2019, 15.30 Uhr
Teil 3: 25.10.2019, 15.30 Uhr
Teil 4: 01.11.2019, 15.30 Uhr

Zu den genau gleichen Terminen werden auch meine passenden Videos veröffentlicht, auf meinem Youtube Kanal.
Hier bekommst du den Link zum ersten Video.


Myboshi hat auch eine Gruppe bei Facebook. Die heißt:
Das große Häkeln von myboshi. Hier ist der direkte Link dahin.
Dort findest du im Header- Bild noch einmal die Termine und Fragen stellen geht immer über den gesamten Zeitraum. Olga myboshi hat mich zeitweise zur Mit- Moderatorin gemacht, damit ich knifflige Fragen zur Anleitung jederzeit beantworten kann. Natürlich nicht Tag und Nacht, sondern vorzugsweise außerhalb meiner regulären Arbeitszeiten.
Morgens schaue ich kurz nach, ob ich was wichtiges beantworten muss und ca ab 17 Uhr beantworte ich Fragen.
Du brauchst nur der Gruppe beizutreten und du hast allen Support, den du evtl. brauchst.

Und wenn dir Videos einfach nicht weiterhelfen und du lieber eine übersichtliche schriftliche Datei haben möchtest, zum anschauen oder ausdrucken, dann bekommst du hier den direkten Link zur Anleitung in meinem myboshi Shop.
Ja, und jetzt hoffe ich, ich konnte dich inspirieren, noch schnell beim CAL mitzuhäkeln.
Wenn du auch bei instagram bist, kannst du dein fertiges Werk oder Teile davon unter den Hashtags
#myboshical2019 und #edithacal gerne posten.
Mach es also wie ich: bleib im Flow, mit allem, was du tust

Allgemein · kreative Menschen

Anleitungen schreiben, Teil 3

Das ist der letzte Teil zum Thema Anleitungen schreiben. Hier geht es um das Management deiner Texte. Wenn du nach 3 geschriebenen Anleitungen denkst, das ist es doch nicht wirklich für dich, dann lasse es und du brauchst auch nicht weiter zu lesen. Wenn ich dir jetzt etwas über Ordnung und Struktur auf deinem PC erzähle, dann nicht, um dich zu belehren, sondern viel mehr um dir meine schlechten Erfahrungen zu ersparen.

Ich habe Text und die dazugehörigen Bilder immer in einen Ordner abgelegt. Der Titel ist auch der Titel der Anleitung. Ein übergeordneter Ordner sollte heißen „Anleitungen“. Da ich auf mehreren Portalen unterwegs bin und schon mehr als hundert Anleitungen geschrieben habe, muß ich meine Ordner noch differenzierter sortieren.

Meine älteren Anleitungen habe ich so sortiert

Wenn du dir nicht sicher bist, in welchem Portal du deine Werke hochladen sollst, dann stöbere doch einmal durch die anderen Artikel, die ich dazu geschrieben habe. So wie diesen hier
Noch einmal, lies alles, was das Portal von dir erwartet. Die Bildergrößen und -Maße sind extrem wichtig. Nicht immer halten deine Maße die Größe ein. Die Portale schneiden dann automatisch zu. So ist es mir mit einigen meiner Mandalas ergangen, ich wollte sie zentral und gut erkennbar im Bild haben, dargestellt wurden sie nur teilweise. Oft ist es gar nicht schlecht, die Bilder, die als erstes erscheinen so anzuordnen, dass das Objekt kleiner ist, dafür mehr Umgebung hat.

Ich selber war anfangs recht unerfahren im Bilder machen, aber ich habe dazugelernt. So kannst du es auch machen. Das nächste, was der Kunde sieht, ist ein Text. Der ist wichtig. Da solltest du kurz und knackig und dennoch auffällig darstellen, warum deine Anleitung so gut ist. Und danach, was der Kunde braucht an Material und Fähigkeiten, um deine Anleitung nacharbeiten zu können. Dann folgen noch die Sätze, die dem Kunden untersagen, deine Anleitung weiter zu geben. Ich denke mal, es nutzt wenig, an der Stelle fasse ich mich kurz.
Dann brauchst du noch Tags, also Suchworte, die es leichter machen, dich zu finden.
Klar, Bilder und PDF müssen hochgeladen werden und ein Preis sollte es auch haben.

Das ist ein Screenshot von einer Anleitung bei crazypatterns

Wenn dir das zu schwierig erscheint, dann stöbere in deinem Anleitungsportal deiner Wahl und lies, was die anderen Designer schreiben oder schau, wie sie ihre Bilder gestaltet haben. Ich schaue gerne, wie andere Leute was machen, nicht, um es zu kopieren, sondern um mich zu orientieren.
Irgendwann mußt du dich selber auch um eine Vermarktung kümmern, eine geschäftliche Seite bei Facebook ist ein guter Anfang, ich habe seit einigen Monaten Instagram für mich entdeckt. Auch in diesem Bereich kannst du was werden, wenn du dich darum kümmerst und dich verbesserst.

Und wenn es eine Nachfrage gibt, für den Bereich Internet und Social Media, dann schreibe ich gerne einen weiteren Beitrag nur zu diesem Thema.
Ich wünsche dir viel Erfolg, aber auch Freude und Spaß an deinem Tun, also wie immer, ganz viel Flow.

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Anleitungen schreiben, Teil 2

Wenn du meinen 1. Teil gelesen hast, den findest du übrigens hier, dann zeige ich dir im Teil 2, wie du schreiben solltest.
Vielleicht bist du textsicher in einem Schreib- Programm oder machst das täglich an deinem Arbeitsplatz, dann sind einige Passagen für dich nicht relevant.

Was willst du schreiben

Bei Anleitungen musst du dich komplett auf den Inhalt konzentrieren. Wenn du möchtest, kannst du am Anfang deinen Leser begrüßen und zusammenfassen, was ihn in der Anleitung erwartet. Früher hielt ich das für unnötig, meine neueren Anleitung enthalten immer eine Begrüßung.
Eine ganze seitenlange Geschichte der Entstehung dieser Anleitung ist nicht wirklich angebracht. Falls du aber das Bedürfnis hast, ausgiebig über deine Arbeit zu erzählen, beginne doch, einen Blog zu schreiben, so wie diesen hier.
Also, deine Anleitung enthält die komplette Beschreibung einer Handarbeit, die nach deinem Text gearbeitet werden kann. Um das gut und übersichtlich zu gestalten brauchst du

Struktur

Als wichtigstes Element ist zunächst das Produktbild zu nennen. Das kann ruhig die 1. Seite in Beschlag nehmen. Darüber ist eine Überschrift wichtig. Mach dir lang genug Gedanken, wie dein fertiges Teil heißen soll. Winterschal oder Dreieckstuch sind doch sehr allgemein. Ich gebe größeren Teilen gerne Namen, viele meiner Dreieckstücher haben Namen und die meisten meiner Mandalas und Traumfänger ebenso. Wenn dir gerade kein Name einfällt, schreibe erst mal die Anleitung fertig, oft kommt ein passender Titel von ganz alleine zu dir.
Bevor du schreibst, wie gehandarbeitet wird, solltes du die benötigten Materialien möglichst detailliert angeben. Hebe dir eine Zeit lang die Woll- Banderolen auf. Schreibe den Namen, die Farbe, die Lauflänge und die Zusammensetzung auf. Gelegentlich habe ich sogar alles fotografiert, also Wolle, Häkelnadel und Schere wie z. B. hier:

Dein Text

Schreibe nun, wie dein Häkelstück oder auch dein Strickstück beginnt, Reihe um Reihe oder Runde um Runde. Jeder einzelne Arbeitsschritt mit einem Bild belegt. Dieser Teil ist langwierig, er sollte genau und gründlich sein, aber schließlich ist er das Herzstück deines Textes. Ich habe im Lauf der Zeit manche Dinge verändert. Eine Zeit lang habe ich in Tabellen- Form geschrieben, also links Text, rechts das Bild. Das habe ich wieder aufgegeben, jetzt habe ich unter jeder Reihenbeschreibung direkt das passende Bild.
Wenn du Sätze oder auch Teile davon ausschneidest, kopierst und wieder einfügst, achte sorgfältig darauf, dass hinterher der zusammengefügte Satz passt, also lesbar ist. Wenn eine Stelle knifflig ist, also für den Handarbeiter, erleichtere ihm die Arbeit durch mehrere Bilder oder auch einen Satz extra, wie z.B. an dieser Stelle bereiten wir xxx vor.



Die Ausgestaltung

Die Anleitung hat inhaltlich alles, was es braucht, damit dein Kunde es nacharbeiten kann. Wenn alles richtig ist, solltest du noch einen Moment für die Gestaltung erübrigen. Mir persönlich ist das wichtig.
Fettdruck: markiere alles fett, was wichtig ist, z.B. Reihe oder Runde oder auch am Anfang, Größe, Material, Maschen
Wenn mein Produktbild die richtige Größe hat und der Text komplett ist, dann schiebe ich noch ein wenig Text und Bilder, dass sie schlüssig aufeinander folgen, und nicht halbe Seiten leer sind. Bilder kannst du um wenige Prozent kleiner machen, damit es passt. Wenn du gerne mit den Werkzeugen hantierst, die Word bereit hält, dann kannst du auch kleine Text- Wölkchen einfügen oder einige Passagen farbig machen. Da verwirklicht sich jeder so, wie er es mag. Ich persönlich bevorzuge schlichte Gestaltung in übersichtlicher Optik.
Am Ende meines Textes steht mein Logo und als Link eingefügt alle meine wichtigsten Social Media Accounts. Und natürlich auch der Link zu meinem Blog.
Das habe ich im Laufe der Zeit auch mehrmals geändert und angepasst.

Vorlage

Nach der 5. oder 6. Anleitung solltest du dir eine Vorlage erstellen. Denn jetzt weißt du, was in allen Texten immer wieder vorkommt. Überschrift, Materialien, Logo und Kontakte.
Vielleicht hast du an bestimmten Stellen Standardsätze eingefügt, die immer gleich sind, dann können die ebenfalls in die Vorlage. Ich habe beste Erfahrungen mit Vorlagen gemacht.

Das war es von mir. Ich hoffe, ich habe dir viel nützliches beschrieben, das du auch anwenden kannst. Bei Fragen oder Themenwünschen kannst du diese gerne in einem Kommentar hinterlassen.
Schließlich sollst ja auch du immer im Flow bleiben.

Allgemein · kreative Menschen

Anleitungen schreiben, Teil 1

Vielleicht bist du ja ein Leser meiner Blogartikel und denkst dir, Anleitungen schreiben könnte ich auch.
Dann helfe ich dir weiter. Zuerst ist es ja die Idee, die dich umtreibt, also sie spukt immer wieder durch deinen Kopf und will dich nicht loslassen. Das ist schon einmal gut. Leugne diese Idee nicht und rede sie dir nicht aus, auch wenn du noch keinen Plan hast, ist dieser Wunsch wichtig und sollte nicht überhört werden.
Andere Teile deines Bewußtseins flüstern dir vielleicht zu: ach, das kannst du ja gar nicht, oder das machen so viele Leute, was willst du denn auch noch dazwischen. Diese Stimmen gilt es zu ignorieren. Setz dich hin und mach statt dessen einen Plan.

Es muss kein ausgereifter Business- Plan sein, für den Anfang genügt ein wildes Zusammenschreiben der Dinge, die zu deinem Thema gehören. Und nimm alles, was dein Gehirn oder dein Herz ausspuckt. Nicht nur Fakten, auch Gefühle. Das könnte etwa so aussehen.



So sieht es bei mir aus

Um dir zu erzählen, was alles nötig ist in der Praxis, musst du wissen, was deine Motivation ist und auch, wo es hinführen soll. Wenn du berühmt und vermögend werden willst oder deiner Familie zeigen willst, wie talentiert du eigentlich bist, bist du schon auf einem guten Weg.
Vielleicht macht es dich stolz, einen geschriebenen Text veröffentlicht zu sehen, den andere Leute kaufen. Das ist gerade in unserer digitalisierten Welt sehr einfach zu erreichen.
Denk daran, das ist ein langer Weg, der viel Energie und Durchhalten benötigt. Damit dein Ziel dir nicht zu groß wird, teile es auf in kleine Schritte, die du leichter bewältigen kannst. z.B.: 5 Anleitungen schreiben im kommenden halben Jahr. Das erscheint zunächst machbar. Gut, wenn du es auch schaffst. Falls du wesentlich schneller bist als deine Vorgabe, dann ändere dein Zwischenziel in: 5 Anleitungen in 2 Monaten.

Es ist völlig egal, auf welchem Anleitungs- Portal du veröffentlichst, das Kernstück ist immer eine PDF.
Diese Abkürzung bedeutet Portable Dokument Format. Jedes Schreibprogramm kann einen fertigen Text in eine PDF umwandeln. Dieses Format ist international gültig, überall lesbar und kann im Nachhinein nur schwer geändert werden. Wenn deine Anleitung fertig ist, alle Bilder drin sind und du nach mehrmaligem Lesen einverstanden bist, dann mach eine PDF draus. Der Original Word- Text bleibt dir natürlich erhalten. Auch Textprogramme von Open Office wandeln um in PDF.

Download von pixabay

Es gibt viele Online- Portale, die Anleitungen anbieten. Schau dir alle an, und lies deren Kapitel, in denen es darum geht, bei ihnen Anleitungs- Designer zu werden. Vorraussetzungen, Bildgrößen und noch so einige Fakten, die du dann auch akzeptieren mußt.
Ich habe bei crazypatterns angefangen. Inzwischen bin ich sehr gerne bei myboshi.
Beginne mit einer kleinen Anleitung, also etwas, das jeder selber in kurzer Zeit nacharbeiten kann. Entscheide dich für einen angemessenen Preis und stell es online. Wer auf dich aufmerksam wird, kannst du noch gar nicht abschätzen, aber du kannst zunächst einmal sehr stolz auf dich sein: deine erste Anleitung ist online, dein erster Schritt ist getan auf einem Weg, der dich dahin führen kann, wo du nicht dachtest, dass da ein Weg ist.

Wie es dann weitergeht, das schreibe ich im nächsten Artikel. Wichtig ist ja, dass du begonnen hast und damit bist du genau richtig, du bist dann im Flow.

Allgemein · Nachdenkliches

Chaos und Kreativität- geht das wirklich zusammen?

Das Häkeln, meine Gedanken dazu, meine Planungen und Ideen geben an sich schon großes Chaos in meinem Gehirn. Da versuche ich ständig, in meiner Wohnumgebung, die ja auch Arbeitsumgebung ist, Ordnung und Struktur zu bewahren.
Und ich habe gelernt, nicht fertige Teile oder Projekte, mit denen ich nicht weiter komme, in Kisten hinter Türen zu verbergen.
Dennoch, manchmal brauche ich Woll- Chaos, weil ich intuitiv passende Farben aussuchen will. Dann müssen diese Farben auch direkt vor mir liegen. Und nicht etwa auf dem Boden, in Sesseln oder auf dem Sofa.
Nein, schon in Kisten und nur auf meinem Arbeitstisch. Etwa so:

Chaos und Kreativität-geht das wirklich zusammen?

Es gibt Leute, die brauchen mehr Chaos um sich herum, sagen sie. Ich glaube das nur teilweise. Getreu dem alten Spruch, wer Ordnung hält, ist nur zu faul zum Suchen, bleiben manche Menschen im Chaos und in der Unordnung, weil sie im Moment gar nicht wissen, wo sie das, was ihnen wichtig ist, hinräumen können.
Auf dem Bild oben habe ich mir bewußt alle Möglichkeiten vor Augen gestellt, damit ich mich intuitiv mit passenden Farben verbinde. Da ich recht klein wohne, Ordnung brauche und auch will, sind alle Kisten schon wieder verstaut.
Wenn ich eine größere Wohnung hätte, mit einem Zimmer nur zum Arbeiten— womöglich hätte ich dann auch mehr offen herum stehen, weil ich, wenn ich den Raum verlasse, eine Tür schließen kann.

Das ist ein Download von Pixabay. So oder ähnlich würde ich gerne kreativ arbeiten

Also ganz ehrlich: so ein Raum oder ein Keller oder das Hinterzimmer eines Ladens…. das wäre echt ein Traum von mir. Ich behalte diesen Wunsch mal im Kopf oder lieber noch im Herzen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass manche Herzenswünsche tatsächlich in Erfüllung gehen, aber nur dann, wenn wir sie nicht mit Zweifeln füttern.

In diesem Sinne, verbindet euch mit euren Träumen und Wünschen.
Macht es wie ich: bleibt im Flow

Allgemein · kreative Menschen

Bloggen als Video

Wer mich kennt und hier regelmäßig liest, weiß, dass ich neben dem Kreativ- Sein auch gerne schreibe. Als ich entdeckte, was Blog bedeutet, war es genau richtig für mich. In mehr oder weniger großen Abständen schreibe ich darüber, was mich bewegt, vor allem in meinem Leben als Designerin.

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Und um meine Fähigkeiten noch zu optimieren schaue ich immer wieder bei Youtube rein. In letzter Zeit finde ich da öfter mal Videos die sich Podcast nennen, also eine lose Folge aus Filmen, in denen die Handarbeiter über ihre Tätigkeit sprechen und ihre angefangenen und fertigen Werke zeigen.


Klar, ich bin immer neugierig auf Neues. Und sah mir verschiedene Videos an, sogar Männer waren darunter. Allen gemeinsam ist, sie sprechen über das Stricken, ihren Alltag beim Handarbeiten und auch darüber, wie gut und schnell sie bei den verschiedensten Projekten voran kommen.
Das brachte mich auf die Idee, es auch mal zu probieren. Denn über das Häkeln sprachen nicht so viele. Auch nicht, welche krummen und verschlungenen Wege kreative Ideen gehen und von welchen Alltagsmomenten sie gespeist werden.
Das für mich besondere waren die Zahlen, die unten drunter standen:
Diese Zahlen haben mich zum Nachdenken gebracht. Ein Video, das seit 1 Tag online steht und das schon mehr als 2000 mal aufgerufen wurde. Dazu eine Abonnenten Rate von mehr als 3000. Also scheint es ein Thema zu sein.
Es interessiert die Menschen draußen in der Welt, wie der Alltag bei Handarbeitern aussieht. Vielleicht fühlen sich einige, als wären sie selbst dabei.

Vielleicht nicht ganz so kompliziert.

Ich habe schon einen Kanal bei Youtube und ich zeige dort, wie gehäkelt wird. Ich bin immer noch nicht auf der Ebene, in der Werbung eingeblendet wird. Wenn ich jetzt, wie all die anderen auch Videos machen würde, indem ich über mein wichtigstes Hobby sprechen könnte, bekäme ich da mehr Feed?
Eine Frage, die mich lange umgetrieben hat. Dann noch der uralte Konflikt, mit dem ich nicht alleine bin: Will ich wirklich vor die Kamera und kann ich das auch?
Ich schaute mir über Wochen die Videos der anderen an, aber nicht nur, um für mich die richtige Form zu finden oder gar, um jemanden nachzumachen. Mir waren andere Fragen wichtig: wie sitzen sie, wie gliedern sie, was sie erzählen wollen, wie sieht der Hintergrund aus, und wie geht das technisch.
Nach diesem vielen Zuschauen hatte ich einige Basics beieinander:


-Zwischen 30 und 50 Minuten, viel länger sollte kein Video werden
-Strukturierter Ablauf, eventuell mit Notizen dazu
-Alles, was ich zeigen will, lege ich mir in Reichweite, so brauche ich weniger Zeit für Schnitte im Video.
-Lachen nicht vergessen und gelegentlich einen Witz machen, ausschließlich über mich
-Authentisch bleiben und von mir und meinen Erfahrungen berichten.

Und so sieht es dann bei mir aus.

Die ersten Videos sind bereits online, sie leiden ein wenig an geringer Reichweite und ich verbessere jede neue Folge.
„Geschichten aus meiner Häkelwerkstatt“ heißt die Serie, und bereits 4 Episoden stehen auf meinem Kanal online bereit.
Und hier findest du meinen Kanal.

Mach es wie ich: bleib im Flow

Allgemein · Nachdenkliches · Was Lustiges

Wenn meine Schneiderpuppe rebelliert

Es begann im letzten Sommer, der ja so lange so heiß war. Ungeachtet der nicht schwindenden Wärme, begann ich schon wieder herbstliche Tücher zu häkeln.
z.B. Autumn Seaside

Detail2

Die Anleitung zum Autumn Seaside gibt es hier
Und wie ich das schon seit langen mache, drapiere ich das Tuch foto- und werbewirksam um die Schultern meiner Schneiderpuppe, die ich liebevoll Püppie nenne. Danach strickte ich einen fast fertigen Loop zuende und warf ihn ihr ebenfalls über. Also nur zur Aufbewahrung. Und dann kam es zum Eklat. Ich zitiere die Geschichte einmal wörtlich aus meinem Facebook- Post, den ich in meiner Not schrieb.

Crochetta- Häkeldesign
Gepostet von Andrea Stertz12. Oktober um 19:05

Also ich muß das jetzt mal loswerden:
Ich lebe ja alleine, bis auf meine Schneiderpuppe. Die steht immer still in der Ecke rum, lässt sich an- und ausziehen und auch fotografieren.
Doch heute- liegt es am Wetter?- beginnt sie zu rebellieren.
Erstens sagt sie: „Ich gehöre dir nicht, ich bin eine Leihgabe“.
Ok, da hat sie recht, meine langjährige Strick- Freundin hat sie mir geborgt, und jetzt ist sie immer noch da.
Und zweitens: „Ich habe es satt, bei dieser Hitze unter dem Herbsttuch und einem darüber geworfenem Loop zu schwitzen“.
-Schneiderpuppen schwitzen???-
Drittens sagt sie, „ich will Strand- Feeling, ich will den endlich fertig gehäkelten Strand-Poncho tragen, am Liebsten mit Bikini drunter.“
Jetzt werde ich ungeduldig. Bikini geht nicht, hab ich nämlich nicht.
Meine Püppie regt sich echt auf, stampft mit dem Fuß, und da das auch nicht wirklich geht, kippt sie mir einfach in die Arme.
Ich hole den Strand- Poncho, eine Auftragsarbeit und eine Überraschung auch noch dazu. Als ich ihn überziehe, kommt er erst richtig zur Geltung. Irgendwie hatte Püppie recht. Beim Fotos machen mischt sie sich schon wieder ein.
Sie sagt: „Die Leselampe nebendran ist bereit, als Arm zu fungieren, nur fürs Bild“.
Ok. Noch ein Bild und eine weitere Drehung, dann ist alles im Kasten.
Seitdem ist Ruhe bei mir. Vielleicht sollte ich mal wieder raus gehen und andere Menschen fragen, wie sie so mit ihren Einrichtungsgegenständen kommunizieren…….

Poncho3
Dieser Kaftan war ein Geschenk für meine Schwester, sie hatte es sich gewünscht. Und ich habe es aus Lana Grossa 365 Cotone gehäkelt nach der Anleitung aus dem Heft Filati, ein Sommerheft. Leider habe ich kein Datum gefunden, ich gehe aber davon aus, dass es von 2018 ist.

Ok, das war mit viel Schalk im Nacken und auch nicht wirklich ernst gemeint. Viele Menschen habe ich unterhalten damit, das ist das wichtigste. Und- ich gehe mit meiner Schneiderpuppe einfach respektvoller um. Eine Frau hat mir bei Facebook erzählt, dass ihre Puppe nicht mehr so „nackt“ unter filigranen Tüchern aussehen will, die bekam ein Kleid.
Heute ist gerade mein Tuch Martinus fertig geworden, und bevor ich das meiner Püppie übergehängt habe, habe ich zunächst ein  T-shirt von mir gesucht.
sie hat nur gebrummelt: „Das ist fast zu groß für mich.“
Die ist auch nie zufrieden. Ich schon, so angezogen kommt sie wesentlich seriöser rüber

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Und zum Schluß zeige ich noch das aktuelle Ergebnis des heutigen Shootings:

Header

Mein ganz neues Tuch Martinus, das findest du hier

Das war es von mir und meiner Püppie, und falls es wieder Neuigkeiten gibt oder Konflikte, an Prügeleien will ich gar nicht denken, … dann werde ich ganz sicher darüber berichten. Und jetzt mache ich weiter.
Mach es wie ich, bleib im Flow

Allgemein · Anleitung · Projekte

Meine Entdeckung der Strickmühle

 

Die Strickmühle

Wie du vielleicht weißt, gibt es Stricklieseln, mit denen kannst du Strickschläuche herstellen.
Die Erweiterung davon ist die Strickmühle. Du kannst damit weitaus längere Strickschläuche herstellen, und vor allem in kürzerer Zeit.

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Auch wenn ich das hier so einfach hinschreibe… es ist nicht wirklich einfach. Und schon sehr lange hatte ich nicht mehr damit gearbeitet. Damit ich mir möglichst viele Irrtümer erspare, habe ich im Internet so viele Anleitungen und Beschreibungen wie möglich durchgelesen und nach vielem Probieren, ja und nach einigen Fehlschlägen, hatte ich es dann raus. Ich nahm ein  Garn, von dem ich nur noch wenig hatte und eigentlich war es eine Spur zu dick, doch damit gelang mir mein erster Strickschlauch, der 4,5 Meter haben sollte.
Tipp von mir: am Anfang die Ruhe bewahren und alle Fäden schön straff halten. Wenn der fertige Schlauch erstmals unten zu sehen ist, sofort ein Gewicht dran hängen, damit bleibt die Fadenspannung dauerhaft gleichmäßig.
Das abgebildete Gewicht stammt von einer alten Strickmaschine. Das hat sicher nicht jeder daheim, such dir was aus deinem Haushalt, das schwer genug ist, binde einen Faden dran und daran aus Draht einen Haken, den du in den Strickschlauch hängst. Alle paar Meter muß er umgehängt werden, deswegen ist ein Haken vorteilhaft.

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Dann solltest du  kurbeln, sanft und gleichmäßig und das Gewicht immer wieder nach oben hängen.
Und noch etwas zum Garn: es geht jedes mercerisierte dünneres Baumwollgarn, maximal für eine Häkelnadel bis Nr 3,5. Topflappengarn ist definitiv zu dick.
Es gibt auch Leute, die stellen Strickschläuche her aus Fusselgarn oder anderem Modegarn. Damit habe ich persönlich noch keine Erfahrungen gemacht.

 

Mein Projekt.

Die Idee war, einen Topfuntersetzer herzustellen, ich habe gleich 2 davon gemacht.

Und damit du eine Vorstellung davon bekommst, wie ich das gemacht habe, findest du diesen Textauschnitt in meinem e-book „Häkelideen für die Küche„.

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Sobald dein Strickschlauch fertig ist, kannst du ihn mit einem anderen Garn, möglichst dünner und farblich für dich passend, mit festen Maschen in Runden einhäkeln.
Beginne mit einem Fadenring oder einem Häkelring aus 4 Luftmaschen. Häkle da hinein 8 feste Maschen, schließe den Ring mit 1 Kettmasche in die 1. Masche. Dann nimmst du dir ein Ende des Strickschlauchs und arbeitest 1 feste Masche in die gleiche Masche, in der die Kettmasche sitzt und zugleich stichst du mit der Häkelnadel durch die äußersten beiden Maschen am Ende. Das dient zur Befestigung. In die nächste Masche häkelst du 2 feste Maschen, dabei auch zugleich um den Strickschlauch häkeln.
Jede weitere der ersten 8 Maschen werden mit je 2 festen Maschen behäkelt, dabei während der Arbeit den Strickschlauch immer mit einhäkeln. Dreh ihn dabei, sodass das Maschenbild schön zur Geltung kommt. Zieh den Schlauch nicht an, weil sich sonst der beginnende Topfuntersetzer nach oben wölbt.
Wenn du am Ende der Runde angekommen bist, häkelst du ohne Unterbrechung in Spiralrunden weiter. Setze dir einen Maschenmarkierer an den Beginn der neuen Runde. Ab jetzt veränderst du die Rundenzunahmen ähnlich wie bei rund gehäkelten Teilen.

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So das war es zur Strickmühle. Gerade eben habe ich diesen Artikel noch ein wenig umgeschrieben und gestaltet, jetzt ratet einmal, was ich gleich machen werde…..

Ich bleibe im Flow und fertige mir meinen nächsten Schlauch an.
Mach es einfach wie ich.

Allgemein · Für Anfänger

Was du alles brauchst, um mit dem Häkeln zu beginnen

Ich brauche all die Dinge, die jedem , der häkelt und strickt, bekannt sind. Womöglich lesen diesen Blog auch Anfänger, die meist auch Suchende sind, gewissermaßen Entdecker in der weiten Welt des Netzes.
Heute wende ich mich einmal an die Anfänger. Häkeln ist wunderschön, entspannend, beruhigend und auch beflügelnd. Dennoch… einige sehr praktische Hilfsmittel sind unerlässlich.

Wolle

Häkelarbeiten werden aus Wolle gefertigt, von sehr dünnem Garn bis zu ganz dickem Garn, das aus Stoffresten gefertigt ist. Entscheidend ist erstens: was will ich machen? und zweitens: gefällt mir die Farbe? Ein weiterer Punkt ist auch: wie fühlt es sich an? Es ist sogar möglich, dass Wolle zuerst gekauft wird, weil die Farbe so schön ist und weil sie sich  wunderbar anfühlt. Auch das ist in Ordnung. Das Objekt, das genau zu der Wolle passt, kommt dann sehr bald von alleine dazu.

Was du alles brauchst, um mit dem Häkeln zu beginnen

Häkelnadeln

Die Nadeln sind ein riesiges Kapitel. Wichtig ist, einige zu haben in den üblichen Standard- Größen. In Deutschland beginnen sehr dünne Nadeln für die Filethäkelei bei der Nr. 1. Baumwolle für Mandalas, wie ich sie entwerfe, kann man mit der Nadel 2,5 bis 3,5 verwenden. Viele Kleidungsstücke werden mit der Nadel 4 gearbeitet, Mützen werden, je nach Art der Wolle, mit der Nadel 6 bis 8 gehäkelt, ebenso viele schwere Decken, wie z.B. meine Sofadecke bei crazypatterns .
Häkelnadeln müssen ausprobiert werden. Es gibt dünne und welche mit ergonomischem Griff. Auch die Beschaffenheit des Materials ist sehr unterschiedlich. Da hilft nur: ausprobieren, wie die Nadel in der Hand liegt und wie die gekaufte Wolle sich verhäkeln läßt.

In manchen Discountern findest du fertige Pakete, da ist Wolle drin und meistens auch eine Häkelnadel. Der Anfänger, der noch kein oder sehr wenig Werkzeug hat, kann direkt loslegen. Einige meiner Häkelnadeln habe ich auch aus solchen Packungen.
Inzwischen gibt es ziemlich viele Häkelnadeln, einen kleinen Ausschnitt siehst du hier auf dem Bild.

Was du alles brauchst, um mit dem Häkeln zu beginnen

alles andere

Was Handarbeiter auch  noch brauchen, sind: eine Schere zum Fäden abschneiden, mehrere verschieden große Stick- und Stopfnadeln, um die Fäden zum Schluß zu vernähen. Manche Menschen benutzen Maschenmarkierer, die das zählen erleichtern. Ein Maßband oder Lineal sind auch wichtig. Ich habe sogar immer ein Heft und einen Stift griffbereit, aber ich kreiere ja auch ständig neue Ideen

Zeit, Ruhe, eine Tasse Kaffee und einen „flow“

Diese Dinge sind auch wichtig. Handarbeiten soll ein Ausgleich sein zu dem, was man sonst beruflich tut. Und wenn die ersten Hürden überwunden sind, also der Anschlag, das Maschen-Zählen und das Muster können…. dann entsteht der Flow, der dich mit sanften Schwingungen durch deine Tätigkeit führt.

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So sieht es oft bei mir aus, wenn ich etwas neues ausprobiere und auch gleich mitschreibe.

Also mach es wie ich, bleib im Flow, besonders wenn du anfangen willst.

P.S. Bildquellen: pixabay und meine eigenen