Allgemein · kreative Menschen

Bloggen als Video

Wer mich kennt und hier regelmäßig liest, weiß, dass ich neben dem Kreativ- Sein auch gerne schreibe. Als ich entdeckte, was Blog bedeutet, war es genau richtig für mich. In mehr oder weniger großen Abständen schreibe ich darüber, was mich bewegt, vor allem in meinem Leben als Designerin.

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Und um meine Fähigkeiten noch zu optimieren schaue ich immer wieder bei Youtube rein. In letzter Zeit finde ich da öfter mal Videos die sich Podcast nennen, also eine lose Folge aus Filmen, in denen die Handarbeiter über ihre Tätigkeit sprechen und ihre angefangenen und fertigen Werke zeigen.


Klar, ich bin immer neugierig auf Neues. Und sah mir verschiedene Videos an, sogar Männer waren darunter. Allen gemeinsam ist, sie sprechen über das Stricken, ihren Alltag beim Handarbeiten und auch darüber, wie gut und schnell sie bei den verschiedensten Projekten voran kommen.
Das brachte mich auf die Idee, es auch mal zu probieren. Denn über das Häkeln sprachen nicht so viele. Auch nicht, welche krummen und verschlungenen Wege kreative Ideen gehen und von welchen Alltagsmomenten sie gespeist werden.
Das für mich besondere waren die Zahlen, die unten drunter standen:
Diese Zahlen haben mich zum Nachdenken gebracht. Ein Video, das seit 1 Tag online steht und das schon mehr als 2000 mal aufgerufen wurde. Dazu eine Abonnenten Rate von mehr als 3000. Also scheint es ein Thema zu sein.
Es interessiert die Menschen draußen in der Welt, wie der Alltag bei Handarbeitern aussieht. Vielleicht fühlen sich einige, als wären sie selbst dabei.

Vielleicht nicht ganz so kompliziert.

Ich habe schon einen Kanal bei Youtube und ich zeige dort, wie gehäkelt wird. Ich bin immer noch nicht auf der Ebene, in der Werbung eingeblendet wird. Wenn ich jetzt, wie all die anderen auch Videos machen würde, indem ich über mein wichtigstes Hobby sprechen könnte, bekäme ich da mehr Feed?
Eine Frage, die mich lange umgetrieben hat. Dann noch der uralte Konflikt, mit dem ich nicht alleine bin: Will ich wirklich vor die Kamera und kann ich das auch?
Ich schaute mir über Wochen die Videos der anderen an, aber nicht nur, um für mich die richtige Form zu finden oder gar, um jemanden nachzumachen. Mir waren andere Fragen wichtig: wie sitzen sie, wie gliedern sie, was sie erzählen wollen, wie sieht der Hintergrund aus, und wie geht das technisch.
Nach diesem vielen Zuschauen hatte ich einige Basics beieinander:


-Zwischen 30 und 50 Minuten, viel länger sollte kein Video werden
-Strukturierter Ablauf, eventuell mit Notizen dazu
-Alles, was ich zeigen will, lege ich mir in Reichweite, so brauche ich weniger Zeit für Schnitte im Video.
-Lachen nicht vergessen und gelegentlich einen Witz machen, ausschließlich über mich
-Authentisch bleiben und von mir und meinen Erfahrungen berichten.

Und so sieht es dann bei mir aus.

Die ersten Videos sind bereits online, sie leiden ein wenig an geringer Reichweite und ich verbessere jede neue Folge.
„Geschichten aus meiner Häkelwerkstatt“ heißt die Serie, und bereits 4 Episoden stehen auf meinem Kanal online bereit.
Und hier findest du meinen Kanal.

Mach es wie ich: bleib im Flow

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